Schleuse

ortsbezogene Lichtinstallation
1.Version Tiefe.Oberflächen.a.continous.history.of.doubting
12 x 13 m
2008

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Installationsansicht: tiefparterre Kunstraum Kreuzlingen 2008


Zeichenmaschinen aus umgebauten Overheadprojektoren


Modellansicht
Schleuse

benennt einen permeablen Durchgang, ein architektonisch-optisches System als Versuchsanordnung zur visuellen Grenzerfahrungen, das von Lichtzeichenmaschinen belebt wird und von Betrachtern, ähnlich Schmugglern auf unsicherem Terrain, mit Schritten und Blicken abgetastet werden muss.

Zwischen Ruhe und Unruhe, unterschwellig nervös, wird in der ersten Version der Installation Tiefe Oberflächen a continous history of doubting das tiefparterre des Kunstraum Kreuzlingen durch eine Formation aus Projektions-Wänden und Umlenkspiegel, die mit Scharnieren an die Säulen angebrachte wurden, sowie von drei Lichtzeichenmaschinen beschrieben.

Lichtzeichen: Suchlichter, Ortungen, Ahnungen und Verweise, die über eine einfache Schatterschablonenmechanik als Verbindungen aus Waagrechten und Senkrechten entstehen, tauchen aus dem Dunkel auf. Gemeinsam mit dem Ort auf den sie treffen, finden und wecheln sie ihre Erscheinung und Bedeutung. Sie transformieren die Beziehungen zwischen der gebauten Konstruktion und der sie umgebenden Architektur.

Entwicklung der Hard- und Software Thomas Laepple
Einladung, Unterstützung und Zusammenarbeit Katharina Ammann
Besondere Unterstützung Tobias Grewenig, Thomas Laepple, Martin Nawrath Unterstützung und Begleitung von Produktion und Ausstellung Richard Tisserand
Teilumsetzung Mechanik Ralf Wolf, Johanna Urbanowich
Finanzierung Kunstraum Kreuzlingen, Heinrich Mezger-Stiftung, Thurgauische Kulturstiftung


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Tiefe Obeflächen a continous history of doubting, Kunstraum Kreuzlingen 2008